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Panel Talk: Hinter jedem Körper eine Geschichte

Essstörungen sind keine Gewichtserkrankungen, sondern psychische Erkrankungen. Fünf Menschen mit sehr unterschiedlichen Perspektiven brechen das stereotype Bild auf und zeigen, dass jede Körperform betroffen sein kann.

 

Wer diskutiert: 
  • Caro Gugu (Moderation) – Fotografin und Initiatorin des Projekts „dein körper ist genug". Sie bringt die Perspektive des Gewichts- und Symptomwechsels ein und spricht darüber, wie der Leidensdruck dabei unsichtbar werden kann.

  • Alexandra Nägeli – Diplom-Psychologin und Psychologische Psychotherapeutin bei BESS. Sie vertritt die therapeutische Perspektive und erklärt, warum die Fixierung auf das Gewicht Betroffene aller Körperformen allein lässt.

  • Heike-Sascha Beer – nichtbinär und Sozialpädagog*in, ist selbst von ADHS und Binge-Eating betroffen. Dey spricht über Zusammenhänge zwischen ADHS und Essstörungen sowie über Körperdysphorie. Außerdem thematisiert dey das Zusammenspiel von Gewichtsstigmatisierung, Diskriminierung und gesellschaftlichen Erwartungen an Körper, Geschlecht und Geschlechterrollen aus eigener nichtbinärer Betroffenenperspektive.

  • Johanna Elsen – Autorin des Ratgeberbuchs „Normalgewicht" und Gründerin der Anti-Stigma-Kampagne „Weil man Essstörungen nicht wiegen kann". Sie bringt die Perspektive einer Betroffenen ein. 

  • Raphael Vincent Wilberg – Er blickt auf das Thema als transmaskuliner Mensch, der selbst jahrelang massiv unter einer Essstörung gelitten hat und im Zuge der maskulinen Transition davon heilen konnte.